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Mit dem Coronavirus die Würdigkeit zu (er) leben und zu lehren

 Cornelia Windlin, 5.4.2020

Ein Virus, auch Covid-19, will leben und nicht töten. Sein Wille ist nicht das Töten, sondern sein Leben mit Hilfe unseres Körpers zu erhalten.

Das Virus will uns nicht töten, sonst tötet er sich ja selber. Das Virus braucht uns als Wirt, um sein Leben zu sichern.

 

Wie können wir mit dem Virus leben? Können wir das Virus wirklich töten? Was passiert mit uns bei einem nächsten Virus?

Führen wir nun das Tauziehen Wirtschaft gegen die Gesundheit oder Gesundheit gegen die Wirtschaft? Wollen wir hier wirklich einen Gewinner oder streben wir lieber eine Wir-Lösung an? Was einer sogenannten Win-Win Lösung entspräche. Können wir uns das wirtschaftlich noch erlauben? Oder kostet uns das wieder Milliarden?

Wie sollen wir gesund bleiben, wenn die finanzielle Last uns erdrückt? Wie sollen wir Menschen in der Wirtschaft führen, wenn so viel Angst und Unsicherheiten da sind? Ist nicht schon längst die Wirtschaft krank oder kranken wir schon länger an unserer Gesundheit?

 

Antworten auf diese Fragen eröffnen die uns die Möglichkeit, einen Schritt näher der Lösung als dem Problem zu sein.

 Menschen sind gestorben und werden noch sterben, das sind Fakten.

Unter welchen Umständen (Alter und Vorerkrankungen) sind sie in dieser Zeitepoche Covid-19-Patienten gestorben?

Das Sterben ist menschlich und wir wissen nie, wann und unter welchen Umständen wir diesen Wendepunkt antreten.

Die Würde im Alter und in einer Krankheit von der Gesellschaft und deren Organisationen zu erhalten, ist eine tragende Geste. Dem Verstorbenen einen würdigen Abschied zu schenken ist in unserer Gesellschaft und für uns selber sehr wichtig.

Die Autorin dieses Textes verneigt sich in Würde von den Menschen, die durch tiefes Leid gehen. Es werden virusfreie Menschen sterben oder krank werden an den Folgen des Covid-19. Wie können Covid-19 geplagte Menschen heilen? Sollen sie auch auf eine Impfung warten?

Die Folgen, sogenannte psychische und wirtschaftliche Kollateralschäden von dieser Zeitepoche Covid-19, werden uns stärker in unserem Kern treffen, als uns lieb ist.

Teilen wir die Kollateralschäden-Opfer auch in eine Tabelle oder Skala ein und veröffentlichen diese tagtäglich in den Medien?

Gewiss ist, dass das Durchschnittsalter dieser Todesopfer deutlich unter dem 83. Lebensjahr liegen wird.

Können wir diesen Menschen auch unsere Würdigkeit vermitteln? oder: Erweisen wir uns gegenüber diesen Menschen auch als würdig?

Wir alle bezahlen nicht nur harte Währung, sondern sind auch ethisch und moralisch verpflichtet, wenn es um unsere Mitmenschen und unsere Umwelt geht. Wir können nicht immer den anderen die Schuld geben. Wir müssen bei uns selber anfangen. Wir wollen schliesslich leben und unseren Wirt nicht töten – genau wie das Coronavirus.

Es ist an der Zeit, dass wir für die nächste Generation jetzt unsere Verantwortung tragen und uns fragen, mit welcher Intension / Absicht wir in unsere gemeinsame Zukunft schreiten wollen.

Es braucht uns als Gesellschaft und nicht nur den Bundesrat als Leitschaf. Wir alle tragen uns jetzt durch diese prägende Zeitepoche.

Fang bei dir selber an: Kannst du dich würdig durch diese Zeit begleiten? Wenn ja, bist du auf gutem Weg, auch deinen Mitmenschen würdig zu begegnen - mit oder ohne Covid-19.

Noch eine Bitte der Autorin:

Lass endlich im Geiste die Geschichte mit dem schwarzen Schaf los.