Gesunheit im Zentrum

Osteopathie, Kinderosteopathie, Energetische–Informative Osteopathie und Coaching

Osteopathie ermöglicht wirkungsvolle Heilung auf sanfte Art

Die Osteopathie gehört zu den manuellen Therapieformen. Sie stellt eine sanfte Behandlungsmöglichkeit für vielfältige Beschwerden dar und ist aufgrund ihrer einfühlsamen und schmerzfreien Art auch für Säuglinge und Kinder besonders gut geeignet.

 

Die Osteopathie ist eine spezielle Form der manuellen Therapie – sanft und doch sehr wirkungsvoll. Sie kann viele Beschwerden lindern, auch solche, für die kein Arzt eine Ursache findet.

 

Stellen Sie sich vor, Sie leiden immer wieder an unangenehmen Schmerzen in der Bauchregion. Tage- oder wochenlang ist der Schmerz weg, dann kommt er aus heiterem Himmel wieder zurück. Irgendwann bleibt das Problem, und Sie müssen sich daran gewöhnen. Denn Ihr Arzt hat nichts gefunden und abgesehen vom Druckschmerz im Bauch geht es Ihnen gut. Sie weisen keine Verdauungsbeschwerden auf und fühlen sich auch nicht krank. Irgendwann aber wird Ihnen bewusst, dass dieses belastend unangenehme, nicht klar zuzuordnende Körpergefühl Sie jeden Tag begleitet.

 

Mit der Zeit entwickeln sich daraus weitere diffuse, schwierig einzuordnende Schmerzen. Sie zeigen sich undifferenziert, vielleicht auch am Bewegungsapparat oder in Ihrem Körperempfinden, als eine Form von Unwohlsein. Sie versuchen, diese Anzeichen wegzustecken.

 

„Irgendwie geht es ja schon.“ Kennen Sie diese resignierende Aussage in Ihrem Leben? Ich kenne sie auch.

 

Die Schmerzen wirken zermürbend und drücken immer mehr auf Ihre Stimmung. Sie nehmen Ihnen die Motivation und Freude an so vielem, was sie immer geliebt hatten.

 

Hier kann die Osteopathie ansetzen. Suchen Sie sich eine Osteopathin oder einen Osteopathen Ihres Vertrauens. Diese sanfte Behandlungsmethode erweist sich gerade bei diffusen Schmerzen als besonders wirkungsvoll.

 

Die Osteopathin/der Osteopath nimmt sich Zeit und erfasst Ihr Beschwerdebild. Sie werden als Erstes eingehend zu Ihrem Befinden befragt; die Anamnese ist sehr wichtig. Diese Informationen sind für die Osteopathie die Grundlage und der rote Faden für die weitere Untersuchungen und Behandlung.

 

Sie werden untersucht. Nicht nur in der Bauchregion, sondern am gesamten Körper. Die Behandlung wird nicht auf die schmerzvollen Stellen reduziert. Die Osteopathin/der Osteopath liest den Körper als eine Einheit.

 

Die Behandlung ist alles andere als eine Massage. Die Osteopathin/der Osteopath drückt, streicht und verschiebt die verschiedenen Gewebe; teilweise mit Druck, teilweise ohne Druck. Trotzdem spüren Sie, dass sich etwas zu bewegen anfängt. Vielleicht durchströmt ein wärmendes Gefühl Ihren Körper oder Ihnen fallen die Augen zu.

 

Nach der Sitzung erhalten Sie Instruktionen oder auch Vorschläge, wie Sie Ihre Gesundheit aktiv stabilisieren und fördern können.

 

In meiner Behandlung spielen die Gespräche mit Ihrem Körper eine zentrale Rolle. Manchmal haben wir eingeflechtete Glaubens- oder Denkmuster, die sich festgesetzt haben und so die Homöostasie (Selbstregulation) der Gesundheit irritieren oder gar blockieren. Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen oder auch Feststellungen Ihres Lebens zu deklarieren. Genau diese sogenannten Bauchgefühle können der Schlüssel zur Heilung sein.

 

Wir sind Menschen und jeder von uns versucht auf seine Weise, das Beste zu geben. Geben Sie sich die Erlaubnis und den Raum, für sich und Ihre Gesundheit das Beste zu erreichen.

 

Die obengenannte Geschichte erlebe ich als praktizierende Kinderosteopathin oft mit Kindern. Die medizinischen Abklärungen sind erfolgt und ergaben keine klare Diagnose oder medizinische Interventionen zeigten keine Linderung. Das Kind leidet weiterhin.

 

Gehen Sie mit Ihrem Kind den Weg in die Osteopathie. Ein Kind ist in stetiger körperlicher und geistiger Entwicklung und oft in funktionellen Entwicklungsfeldern blockiert oder gehemmt. Ursachen dafür gibt es viele: Stürze, Emotionen, Krankheiten, Druck in der Schule, gesellschaftliche Erwartungen. Das muss nicht sein, denn gerade Kinder reagieren schnell und effektiv auf osteopathische Behandlungen, das kann ich durch meine langjährige Erfahrung bestätigen.

 

Zögern Sie nicht. Einen jungen Baum hegt und pflegt man auch in seinem Garten, damit er sich festigen kann. Nur so kann er dereinst stolz und tief verwurzelt Schatten spenden und dem Wind und Wetter trotzen. Genauso braucht ein kindlicher Körper diese Starthilfe, um sich entwickeln und festigen zu können. Er ist nicht immer in der Lage, alles richtig einzuordnen und zu verarbeiten. Eine Osteopathie-Behandlung kann in dieser Situation sehr wirkungsvoll sein.

Osteopathie bei Säuglingen

Die Osteopathische Behandlungsmethode hat ihren Ursprung in den USA, wo sie sich etabliert hat. So ist es in den USA und England durchaus üblich, dass Neugeborene von erfahrenen Osteopathen untersucht werden, um festzustellen, ob durch die Geburt möglicherweise Blockaden entstanden sind. Eine kurze Behandlung genügt, um diese zu lösen und die gesunde Entwicklung des Kindes zu ermöglichen. Studien haben ergeben, dass die Osteopathie gerade bei Säuglingen gute Erfolge erzielt. Vor allem Babys, die unter Regulationsstörungen, Drei-Monats-Koliken, Plagiozephalie oder Schiefhals leiden, sind gut osteopathisch zu behandeln. Die Osteopathie als manuelle Therapie geht eben nicht invasiv vor, sondern sanft und fördert so das Lösen von Blockaden und tiefe Entspannung.

 

Gerade bei Kindern kann die Osteopathie auch vorbeugend eingesetzt werden. Eine gute Osteopathin/ein guter Osteopath kann Spannungen im Frühstadium erkennen und lösen, bevor sich daraus deutlich erkennbare Beschwerden wie Fehlhaltungen, Darmträgheit, Koliken oder Schmerzsymptomatiken entwickeln.

 

Eine Studie untersuchte 2012 die Wirkung der Osteopathie auf Grundschulkinder, welche unter Rechenschwäche (Dyskalkulie) litten. Nach vier osteopathischen Behandlungen konnte bereits eine deutliche Verbesserung der Rechenleistung festgestellt werden – was zeigt, wie subtil die Osteopathie auf allen Ebenen wirken und helfen kann.

 

(Nickels-Kratz, Katharina, "Wirkung von osteopathischen Behandlungen bei Kindern mit Rechenstörungen in der 3. Klasse Grundschule.", Osteopathic Research Web, Oktober 2012)

 

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